Julia Hörig

Ergotherapeutin seit 2007, Reflexintegrationstrainerin und Praxisinhaberin

 

Hallo , ich bin Jahrgang 1985, geboren in Heidelberg und aufgewachsen in Schriesheim.

Den Entschluss meine eigene Praxis zu gründen fasste ich Ende 2013 . 

Meine Schwerpunkte liegen in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen, in der Handtherapie, Orthopädie und Neurologie. Darüber hinaus führe ich auch Haus- und Heimbesuche durch und kümmere mich um die Praxisorganisation und Verwaltung.  

 


Wichtigste Fort- und Weiterbildungen: 

 

Handtherapie Ausbildung nach den Richtlinien der AFH ( Akademie für Handrehabilitation) 

  • Modul 1: Anatomie der Hand  Einführung in die Blockreihe zum zertifizierten Handtherapeuten der AFH. Physiologie und Pathophysiologie von Handerkrankungen in der Wechselwirkung zum menschlichen Organismus, allgemeine sowie spezifische Anatomie und Biomechanik des proximalen und distalen Radioulnargelenkes , des Handgelenkes und der Finger-und Daumengelenke. Palpationslehre, Anatomie in vivo von Unterarm und Hand, der knöchernen Strukturen,der extrinsischen und intrinsischen Muskulatur, der Sehnen- und Sehnenfächer, der Gefäße, Nerven und ligamentären Strukturen. Allgemeine Pathologien diverser Handerkrankungen und Therapiemethoden. 
  • Modul 2: Finger- und Daumengelenke ,Allgemeiner Aufbau von Gelenkstrukturen, Physiologie von Gelenkkapsel, Bänder, Knorpel, Pathologische Veränderungen und deren Auswirkungen auf das therapeutische Handeln. Grundlagen der handtherapeutischen Befunderhebung: Anamnese, Inspektion und Palpation und Funktionsuntersuchung, Clinical Reasoning Prozess, Schmerzbefund ,Bewertung des Befundes. Spezifische Befunderhebung der Finger- und Daumengelenke: Aktive und passive Funktionsuntersuchung, Instabilitätstests. Allgemeine Einführung, bzw. die Bedeutung von Zusatztests: Kraftmessungen für Hand und Finger, Gelenkmessungen nach Neutral-Null-Methode, weitere Messmethoden. Einführung in die manuelle Therapie : Manualtherapeutische Grundlagen, Manualtherapeutische Befundung der Gelenksstrukturen, Manualtherapeutische Behandlungstechniken (z.B. Traktion/ Kompression, translatorisches Gleiten, 3-dimensionale Gelenksmobilisation von Daumen- und Fingergelenken). Arthrosen der Finger- und Daumengelenke: Einführung in die Pathophysiologie der Arthrose, Exemplarisches Behandlungskonzept für die Rhizarthrose (inkl. Rhizarthrosetape). Einführung in die Medikamentenlehre: Wirkungsweisen von DMSO (Dimethylsulfoxid) und Diclofenac, Anwendung von Medikamenten in der therapeutischen Arbeit. 
  • Modul 3: Hand- und Radioulnargelenk ,Angewandte Biomechanik – Bedeutung der arthrokinematischen Modelle des Handgelenkes für Befund und Therapie. Die Funktionsuntersuchung des Handgelenkes und ihre Interpretation. Instabilitätstests des Handgelenkes in Theorie und Praxis. Manualtherapeutische Techniken des distalen Radioulnargelenkes, des Radiocarplagelenkes und des carpalen Gefüges. Stabilisation des Handgelenkes: Stabilisierende Strukturen und muskuläres Stabilisationskonzept unter Berücksichtigung zentraler Mechanismen. Typische Handgelenkspathologien (z.B. Sehnenscheidentzündungen, Ganglien). Einführung in die allgemeine Physiologie und Pathophysiologie des Schmerzes. Bedeutung des vegetativen Nervensystems für Pathologien der oberen Extremität. Vegetative Untersuchung und Behandlungsmöglichkeiten an der BWS. Einführung in die trophisch-wirksamen Behandlungstechniken und thermische Anwendungen in Theorie und Praxis.
  • Modul 4: Hand- und Weichteiltechniken  Anatomie, Physiologie und Pathologien des Muskelgewebes. Therapeutische Techniken des Muskelgewebes , verschiedene Dehntechniken, Triggerpunktbehandlung in Theorie und Praxis, Anatomie, Physiologie und Pathologien des Sehnengewebes. Therapeutische Techniken zur Behandlung von Sehnenpathologien in Theorie und Praxis. Anatomie, Physiologie und Pathologien des faszialen Systems. Therapeutische Techniken zur Behandlung der Faszien in Theorie und Praxis.
  • Modul 5 : Hand- und Narbenbehandlung, Anatomie und Physiologie der Haut, Physiologie und Pathophysiologie der Wundheilung ( die Phasen der Wundheilung und der Narbenbildung, Wundheilungsstörungen) , Pathophysiologie des Narbengewebes ( verschiedene Narbenformen ) und ihre Bedeutung für die Behandlung, Narbenbehandlung in Theorie und Praxis ( allg. Verhaltensweisen im Umgang mit frischen Narben insb. Hygiene und Materialien) Abhängigkeiten der Narbenformen, Desensibilisierung von Narben, Einsatz von Narbenpflegeprodukten und Salben, Ärztliche Maßnahmen und weitere Möglichkeiten in der Narbentherapie, Grundlagen der lymphaktivierenden Massage, thermische Verletzungen mit dem Schwerpunkt Verbrennungen, Fibromatosen, M. Dupuytren
  • Modul 6: Hand, Tape , Cast und Fertigorthesen ,Auswirkung von Immobilisation auf Gelenkstrukturen, Aktivtapes, Sporttapes, Fertigorthesen und Castverbände im Vergleich, Grundlagen des Tapens, Applikation von Aktiv-, Sporttapes und Kombinationstapes in Theorie und Praxis, Anlage von Muskel-, Ligament-, Korrektur-, Faszien-, und Lymphtapes, Tapeanlagen im Bereich der oberen Extremität und des Rumpfes, Tapeanlagen zu häufigen Pathologien in der Handtherapie, Tapeanlagen im Sport als Prävention und Therapie, Castverbände, Grundlagen zum Umgang mit Cast, Herstellung von verschiedenen Castschienen, Grundlegende Aspekte zu Fertigorthesen und Vorstellung einzelner Fertigorthesen für die Therapie. 
  • Fachbereich Pädiatrie (Kinderheilkunde):
  • zertifizierte Reflexintegrationstrainerin nach RIT (Frühkindliche Reflexe im Zusammenhang mit ADHS und frühkindliche Reflexe im Zusammenhang mit Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwäche) 
  • Autismus Seminar mit den Schwerpunkten: Lern-und Kommunikationsverhalten, Kontaktaufnahme zu autistischen Patienten und Förderung in der Therapie.
  • Warnke Verfahren Grund-und Aufbaukurs mit den Schwerpunkten: Hörwahrnehmung, Sprache und Rechtschreibung durch Ursachentraining besser fördern. Sprache -und Rechtschreibung praktisch prüfen und trainieren. Training mit dem Brain-Boy (Auch hier in der Praxis) 
  • Geschickte Hände Fortbildung mit den Schwerpunkten: Entwicklung der Handgeschicklichkeit von 0-7 Jahren, Malentwicklung und Auffälligkeiten, Grundlagen der Grafomotorik, Stifthaltung, Beobachtungsmöglichkeiten und Befundinstrumente, RAVEK, Übungsabläufe, Übungsprogramme, Teilaspekte der Handgeschicklichkeit, Feinmotorische Spiel-und Übungsideen, Behandlungsansätze, Dominanzentwicklung und Beobachtungsmöglichkeiten, Linkshändigkeit/ Hinweise zum linkshändigen Schreiben, Kriterien der Schulfähigkeit
  • Linkshänderberatung- und Training nach B. Sattler, Block 1:  Linkshänder und umgeschulte Linkshänder im pädagogischen und therapeutischen Bereich.
  • Umgang mit AD(H)S mit den Schwerpunkten: Information über die Besonderheiten von AD(H)S, Wirkfaktoren die im Zusammenspiel von unterschiedlichen Bedingungen die Auswirkungen der AD(H)S Problematik positiv beeinflussen, Strategien zur Kompensation der AD(H)S Problematik und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten vor Ort, Regeln und Rituale als Orientierungshilfe im Alltag mit AD(H)S Kindern, Kooperation mit den Eltern
  • Handgeschicklichkeit bei Kindern, Aufbaukurs mit den Schwerpunkten: Entwicklung von 7-10 Jahren insb. Handgeschicklichkeit, Malen, Grafomotorik, Arbeiten mit dem RAVEK, Erhebung feinmotorischer Kompetenz, Gelenkbeweglichkeit mit Videobeispielen, Behandlungsmöglichkeiten, Ravensburger Therapiekonzept, Schrift -und Schreiben, Schrift-und Fehleranalysen, Handschreiben, Arbeiten mit den Programmen "Geschickte Hände zeichnen 3 und 4", Therapieansätze für ältere Kinder, Schreibkrampf, Vorstellung von Fördermaterial und Literatur
  • Motorische Schreibstörungen- Diagnostik und Therapie mit den Schwerpunkten: Einführung Grafomotorik, Diagnose und Analyse, NTT Therapie, SEMS Befundsystem, Video- und Fallbeispiele 

Fachbereich Neurologie/ Orthopädie/ Geriatrie: 

  • Dysphagie Fortbildung mit den Schwerpunkten: Essbegleitung, Physiologisches -und pathologisches Schlucken, Mundpflege, Lagern, Warnsignale
  • Faszienbehandlung - und Therapie, schmerzorientiert
  • Bobath 24 Stunden Konzept: Theoretische Einführung in den speziellen Umgang mit Halbseitengelähmten in verschiedenen Lebenssituationen. Dabei bilden die Grundmobilitäten wie das Bewegen und Halten im Liegen, Sitzen und Stehen den Kursschwerpunkt. Hierbei werden Behandlungsprinzipien erarbeitet und Handgriffe eingeübt. Schwerpunkte: Bewegung und Haltung in liegender Position, Lagewechsel von Liegen zum Sitzen, Bewegung und Haltung im Sitzen, Transfer vom Sitz zum Stand, Stehen und Gehbegleitung. 
  • Hemiplegie: Behandlung der oberen Extremität  in Anlehnung an verschiedene Therapieverfahren wie Bobath, Johnstone oder die kognitiv-therapeutischen Übungen nach Perfetti werden Sequenzen erarbeitet. Zusätzlich bleibt Raum für weniger bekannte Zusatztherapien wie „Forced Use“ oder Kontrakturenbehandlung. Schwerpunkte: tonusregulierende Wirkmechanismen, spezielle Problemfelder bei Spastizität, spezielle Problemfelder bei schlaffer Parese, Aufbau von Therapiesequenzen und Variationsmöglichkeiten, repetitive Trainingsmöglichkeiten.